Krankensalbung

Wenn jemand ernsthaft erkrankt ist oder vor einer schweren Operation steht, kann es gut und sinnvoll sein, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen.

Dieses Sakrament bringt zeichenhaft zum Ausdruck, was Jesus zu seinen Lebzeiten immer wieder getan hat: Er hatte einen besonderen Blick für körperlich wie seelisch Kranke und wandte sich ihnen in heilender und aufrichtender Weise zu. Bei der Feier der Krankensalbung wird für den kranken Menschen diese Kraft schenkende Zuwendung Jesu sinnlich und leiblich erfahrbar: Bei der stillen Auflegung der Hände auf den Kopf und bei der Salbung mit dem Krankenöl auf der Stirn und an den Händen.

Bild: Christine Limmer
In: Pfarrbriefservice.de

In unmittelbarer Lebensgefahr oder dem bevorstehenden Tod kann die Krankensalbung als letzte Ölung gespendet werden. Sie ist dann Bestandteil des sogenannten Versehgangs: Der/die Sterbende hat noch einmal die Möglichkeit zur Beichte einschließlich der Generalabsolution von allen Sünden, und empfängt danach zuerst die Krankensalbung und anschließend die heilige Kommunion als sogenannte Wegzehrung für den Heimgang zu Gott.

Je nach gesundheitlicher Verfassung des oder der Sterbenden werden ihm/ihr diese drei Sterbesakramente gespendet, oder aber auch nur die Krankensalbung, wenn eine Beichte oder der Empfang der Wegzehrung nicht mehr möglich sein sollten.

Alle Informationen zur Krankensalbung im Pastoralen Raum WerreWeser finden Sie in unserem Infoblatt.